Mit Selbstliebe älter werden

Was tun, wenn das Leben und der Körper sich verändern?

Wie geht es Dir? Bist Du zufrieden damit, wie Du bist und wo Du stehst? Einschätzungen und Statistiken über unsere Gesellschaft lassen vermuten, dass wir uns das viel zu selten fragen. Dabei ist es doch so wichtig, dass Du auch oft genug in Dich hineinhörst und Dich fragst, ob es Dir wirklich gut geht, ob Du Dich und Dein Leben wirklich liebst. Mit jedem Jahr, um das Du älter wirst, verändert Dein Leben sich. Deine Umstände, Dein Umfeld und Deine Familie, aber auch Dein Körper. Das lässt sich kaum vermeiden, aber es ist auch gar nicht schlimm, sondern ganz normal. Je besser Du Dich selbst kennst, desto besser weißt Du auch, wie Du mit diesen Änderungen umgehen kannst. Kannst Du sie begrüßen, kannst Du sie hinnehmen oder möchten Du etwas gegen sie unternehmen? Das ist ganz allein Deine Entscheidung. Je mehr Selbstliebe Du fühlen kannst, desto einfacher wird es Dir fallen, diese Entscheidungen zu treffen. Denn dann werden sie nicht mehr von äußeren Einflüssen geleitet, sondern nur von Dir selbst. Hier kommen drei Tipps, die Dir diesen Weg erleichtern.

  • Solveig
  • 2 min

1. Höre Dir selbst zu

Diesen Punkt könnte man auch unter „Achtsamkeit“ abspeichern. Nimm Deine Gedanken, Gefühle und auch die Reaktionen Deines Körpers ganz bewusst wahr und lasse sie zu. Vielleicht kannst Du Dir sogar aufschreiben, wie Du in welchen Situationen reagierst. Je besser Du Dich selbst kennst, desto weniger Sorgen musst Du Dir im Alltag machen. Vielleicht kannst Du nicht mehr alles essen, oder Deinen Harndrang nicht mehr so lange halten, wirst schneller müde? Das sind alles ganz normale Erscheinungen, die viele Menschen mit Dir teilen. Aber je besser Du ihre Ursachen kennst, desto weniger werden sie Deinen Alltag beeinflussen. Achte gut darauf, was Du in den entsprechenden Situationen denkst und fühlst. Werden sie zum Beispiel durch Stress ausgelöst? Oder ist es eher umgekehrt und Du fühlst Dich gestresst, weil Du diese Situationen erwartest? Sobald Du die Ursachen kennst, kannst Du damit beginnen, sie auszuräumen.

2. Sei nett und dankbar zu Dir selbst

Mal ehrlich: Wenn Du mit Deiner inneren Stimme mit Dir selbst sprichst, welchen Ton schlägst Du dabei an? Bist Du genervt, weil Dir nicht alles gelingt, oder sogar wütend auf Dich selbst? Es ist natürlich frustrierend, wenn der Körper sich verändert und Du nicht mehr alles so einfach schaffst. Aber es ist auch ganz normal, selbst wenn Medien und Gesellschaft uns da oft etwas anderes vorgaukeln wollen. Schau‘ zurück darauf, was Du und Dein Körper schon alles zusammen geschafft habt. Vielleicht ist es ein guter Zeitpunkt, nachsichtig mit Dir selbst zu sein und Dir etwas mehr Ruhe zu gönnen.

Wenn Du bestimmte Dinge nicht mehr essen kannst, dann entdeckst Du vielleicht eine leckere Alternative. Wenn Du für Deinen Stadtbummel jetzt mehr Zeit und Pausen brauchst, dann genieße die Pausen umso mehr. Und wenn Deine Blase nicht mehr zu 100 % zuverlässig ist, dann helfen einfache Dinge wie eine Toilettenfinder-App auf dem Handy und ein kleiner Vorrat an Einlagen in der Tasche – kein Drama! Dein Wert als Mensch hat nichts mit Deiner Leistungsfähigkeit oder dem Funktionieren Deines Körpers zu tun.

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3. Sei streng - für Dich selbst

Nein, das ist kein Schreibfehler: Streng FÜR Dich selbst, nicht MIT Dir selbst. Triff Entscheidungen, die Dir helfen und Dein Leben einfacher und schöner machen. Sag nicht ja, wenn Du eigentlich nein sagen willst, nur weil Du sonst ein schlechtes Gewissen hast oder glaubst, dass Du irgendwelchen Ansprüchen nicht genügst. Wenn Du Kinder hast, weißt Du vielleicht, dass man ab und zu mal liebevoll streng sein muss, um sie vor negativen Erfahrungen zu beschützen. Bringe Dir diese liebevolle Strenge auch selbst entgegen.

Das funktioniert übrigens auch umgekehrt: Wenn Du etwas unbedingt machen oder erleben willst, Dich aber nicht traust, dann überleg‘ doch mal, was Du Deinem Kind oder Deiner Freundin/Deinem Freund raten würdest. Vermutlich würdest Du nicht schimpfen oder beim Ausreden finden helfen, sondern einen konsequenten, aber freundlichen Anstoß in die richtige Richtung geben, oder? So kannst Du Dich selbst beschützen, ohne dass Du Dir auf Deinem Weg selbst Hindernisse schaffst.

Den Weg, auf dem Du Dich befindest, darfst Du gern auch ganz wörtlich nehmen: Du musst nicht sofort am Ziel ankommen. Mit Selbstliebe älter werden ist ein Prozess, den Du Schritt für Schritt nehmen kannst. Vielleicht schaffst Du das mit der Liebe nicht sofort, sondern kannst zunächst einmal einfach hinnehmen und akzeptieren, was mit Deinem Körper passiert. Das ist schon ein wichtiger und großer Schritt! Sei stolz auf Dich und alles, was Du bisher schon geschafft hast! Wir bei Vivoy sind es auch.

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